An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Begriffe eingehen, die in der Sattlerei verwendet werden. Insbesondere für Bezüge.

 

Jeder weiß sicher das ''Bandit'' eine Stickerei auf dem Bezug darstellt. 

 

Aber wie ist es mit den restlichen Elementen des Bezugs aus?

 


Kleine Einführung und Erklärung zu den gängigsten Maschinennähten.

 Diese Naht nennt sich Kappnaht. 

 

Sie dient als einfache Sicherheitsnaht und kann zugleich auch als Stilelement mit farbigen Nähten genutzt werden.

 

  1. Durch die Verbindung zweier Materialien entstehen Nähte, welche zuerst als Verbundnaht (Blindnaht) genäht sind.
  2. Um diese Nähte zu verstärken schlägt man das Material um und näht eine Kappnaht darüber. 

Diese Naht ist eine Doppelkappnaht.

 

Diese Naht hat dieselbe Funktion und den Aufbau wie eine ''normale'' Kappnaht

außer dass sie doppelt genäht wird. 

 

Als Doppelziernaht, französische Naht oder einfach als Ziernaht bekannt: 

 

Diese Naht ist keine Sicherheitsnaht, aber sie ist dafür sehr flach. Auch wenn diese Naht etwas instabiler ist als eine Kappnaht, spielt es nur bei hoher Belastung durch starke Zugkräfte eine wesentliche Rolle. Diese Nähte verstärken wir dennoch mit einem einfach Trick.

 

 

 

Zuletzt der kommt der Keder. 

 

Anders als manchmal vermutet, ist der Keder

keine eigenständige Naht. 

Er wird hergestellt aus einem Streifen Kunstleder und einer Einlegeschnur (Kederschnur). Der Keder wird dann zwischen die beiden Bezugsteile genäht und stellt eine Art Abschluss der Naht dar.

 

Dahinter kann man wenn man möchte noch eine Kappnaht setzen.